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Bericht der Grauholzpost über das 7.
Internationale Jugendtorballturnier in Zollikofen
Immer auf dem Teppich
bleiben
Torball ist eine Mannschaftssportart für Sehbehinderte. Die Spielerinnen und Spieler sind ausschliesslich auf das Gehör angewiesen. In Zollikofen fand zum siebten Mal ein internationales Turnier statt. Caroline Obrecht:
Für Andreas Heinzer, 17, und Manoj Schaffner, 18, ist dies wohl das
letzte Mal, dass sie hier als Mitglieder der stärksten Juniorenmannschaft,
Zollikofen 1, teilnehmen werden. Beide verlassen nämlich dieses Jahr
die Stiftung für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche.
Manoj spielt schon seit vier Jahren. Er schätzt am Torball, dass
er am Boden bleiben kann, was ihm eine Sicherheit bietet. Er gibt das
wöchentliche Training nicht gerade gerne auf und meint dazu: «Man
kann immer weiter lernen, das Leben ist viel zu kurz, das ist bei allem
so, Sport, Musik, bei allem.» Andreas schätzt besonders die
Turniere «Wir müssen miteinander auskommen im Team, wir sind
aufeinander angewiesen. Während einem Turnier haben wir keine Zeit
für Streit, da müssen wir vorwärts machen.» Wobei
Manoj mit echtem Sportlergeist relativiert «Verlieren ist nicht
so dramatisch, Dabeisein ist alles!» |
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